Mit Erwin Paierl, vom Hotel Thermenhof Paierl in Bad Waltersdorf als Vorsitzender, Frau Mag. Charlotte Kaltschmidt, Direktorin des Hotel zum Dom in Graz und Herr Christoph Brandstätter vom Seehotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe als Vorstandsmitglieder, übernimmt ein Team ausgewiesener Branchenkenner das Ruder der Steirischen Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).
Die Arbeitsschwerpunkte des neuen Vorstandes wurden bei der Landesveranstaltung im Hotel Falkensteiner Asia Spa in Leoben präsentiert. Zu den Schwerpunkten gehören die Internationalisierung, die Mobilität der Gäste mit den dazugehörigen Verkehrsanbindungen und die Semesterferienordnung, in der Obersteiermark eine besondere Rolle spielt. Der neu gewählte Vorsitzende Paierl erwähnte in seiner Antrittsrede: „Die Gäste in den Zukunftsmärkten aus den Zentral- und Osteuropäischen Ländern haben die Steiermark bereits kennen und lieben gelernt. Durch die momentane wirtschaftliche Situation hat sich die Lage jedoch geändert und diese Gäste bleiben nun aus. Wir müssen diese Gäste jetzt wieder neu abholen“, so Paierls Aufforderung an Steiermark Tourismus.
Damit neue Märkte erschlossen und internationale Gäste ins Land gebracht werden, seien ausreichend Flugverbindungen und tragfähige, langfristige Konzepte für Low Cost Carrier notwendig.
In Graz besteht Handlungsbedarf
Bereits vor dem offiziellen Amtsantritt hat sich die ÖHV-Steiermark für die Stabilisierung des Grazer Tourismus stark gemacht. „Tourismus ist eine Querschnittmaterie die von vielen Wirtschafts-, Gesellschaft- und Kulturbereiche berührt wird und diese auch selbst beeinflusst. Eine Strategiegruppe unter unparteiischer Führung, der mit Grazer Tourismusverantwortlichen und führenden Experten und Praktikern aller betroffenen Branchen und auch Spezialisten aus den Beriechen Kunst und Kultur beschickt wird, soll losgelöst von parteipolitischen Interessen – nach dem Beispiel des Wiener Modells – eingerichtet werden.“ lautet Paierl’s Vorschlag.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion erläuterte Steiermark Tourismus Direktor Georg Bliem seine Reaktion auf die Krise: „In dem wir mehr denn je mit unseren touristischen Partnern im Land zusammenarbeiten, um gegenseitig die Marketingkraft zu verstärken. Dabei sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, mit gutem Beispiel, sprich mit guten Ideen voranzugehen. Dabei sei Steiermark Tourismus in der glücklichen Lage, dass sich die Organisation über eine große Mitmachenergie unserer Betriebe freuen darf. „Wir haben in der Steiermark nicht a priori Zusatzmittel erhalten, sondern haben in den letzten Jahren schon viele gut dotierte zusätzliche Projekte auf Schiene gebracht, die uns jetzt behilflich sind, unseren Ruf als attraktives Urlaubsland mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu wahren.“ antwortete Bliem auf die Frage der Budgetierung für steirische Werbeaktionen.


